Berufswahl
Der Berufswahlunterricht beginnt normalerweise am Anfang des 8. Schuljahres und dauert je nach Bedarf bis Ende des 9. Schuljahres. Eine optimale Berufswahl kann aber nur in enger Zusammenarbeit zwischen Klassenlehrpersonen, Berufsberater, Eltern, Schülerinnen und Schülern Erfolg haben. Die Lehrerschaft kann keine Verantwortung für das Finden einer Lehrstelle übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Berufswahlpass, aus dem der Verlauf der Berufsfindungsphase ersichtlich wird. Im 1. Semester des 8. Schuljahres findet ein Elternabend zu diesem Thema statt.
Die Adresse der kantonalen Berufsberatung lautet: Berufs- und Studienberatung, Regionalstelle Kreuzlingen, Bachstr. 17, 8280 Kreuzlingen, Tel 071/677 30 10; Mail: biz-kreuzlingen@tg.ch.
Der Mittagstisch
Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Bistro der Bernina ein Mittagessen inklusive Getränk zum Preis von Fr. 10.--. Die Bezahlung erfolgt mittels Chips, welche im Voraus bei der Schulleitung gekauft werden können. Eine Voranmeldung im Bistro ist nicht nötig.
Das Kinder-Zentrum Steckborn bietet zum Preis Fr. 10.-- pro Kind täglich von 11 Uhr bis 13:30 Uhr einen Mittagstisch an. Um Voranmeldung am Vortag wird gebeten.
Ab 13:00 Uhr ist es möglich, das Schulhaus zu betreten, sofern Schülerinnen und Schüler aus Partnergemeinden den Mittag in Steckborn verbringen und die jeweilige Klassenlehrperson dies bewilligt hat.
Das Förderkonzept
Das Förderkonzept besteht organisatorisch aus drei Teilen:
Das Förderzentrum
Das Förderzentrum übernimmt die sonderpädagogische Förderung bei mangelnder Fach-, Selbst- und Sozialkompetenz. Das Förderzentrum steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern mit einem speziellen Förderbedarf (SHP, Stütz- und Fördermassnahmen, Hochbegabung) offen. In der Regel findet für die Zuweisung ein gemeinsames Standortgespräch statt. Dieses dient der individuellen Standortbestimmung; es werden Ziele vereinbart und ein Förderprogramm festgelegt.
Das Förderzentrum arbeitet mit bei der Planung höherschwelliger Fördermassnahmen (Beizug von externen Fachleuten, Fachstellen und Institutionen).
Die Lernwerkstatt
Die Lernwerkstatt ist freiwillig. Die Schülerinnen und Schüler kommen in ihrer Freizeit am Mittwochnachmittag, um hier zu arbeiten. Ihnen wird umfassendes Material zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe der Lösungen können sie eine Selbstkontrolle vornehmen. Zwei Lehrpersonen (phil I/II) unterstützen die Jugendlichen in ihrem Lernprozess.
Ziele der Lernwerkstatt sind:
- Förderung und Unterstützung im autonomen Lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich selber Ziele zu setzen und konzentriert auf diese hinzuarbeiten.
- Zusätzliche Begleitung aufgestufter Schülerinnen und Schüler oder derjenigen, die Mühe haben, sich in ihrem Niveau zu halten.
- Zusätzliche Unterstützung in der Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen.
- Steigerung der Schulqualität durch Betonung des autonomen Lernens.
- Bereitstellen eines geschützten Lernraumes und somit optimaler Lernbedingungen, welche zu Hause nicht immer gegeben sind.
Den Schülerinnen und Schülern wird zu Beginn ihrer Schulzeit in der Sekundarschule ein Merkblatt mit den Verhaltensregeln, die in der Lernwerkstatt gelten, abgegeben. Schüler und Schülerinnen, die sich nicht an die Abmachungen halten, werden nach Hause geschickt. Im Wiederholungsfall wird ein Lernwerkstattverbot für drei Wochen ausgesprochen.
Mathe- und Sprachwerkstatt
In der 3. Sek sind im Wahlpflichtbereich zwei Lektionen reserviert, um individuelle Defizite aus dem Querschnittstest Stellwerk aufzuarbeiten. Die angemeldeten Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, während dieser individuellen Lernzeit je nach Bedarf Mathematik oder Sprache oder beides aufzuarbeiten.


